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brandkit-build

brandkit-build

github.com/arnie936Design & UI2253 installsUpdated 10w ago
Repository

About brandkit-build

brandkit-build is a design skill that turns a brand interview draft into a usable brand kit for projects needing consistent visual and written rules. It produces concise guidance, executable CSS tokens, and reference examples, with CLAUDE.md applying folder-specific rules automatically.

Key features

  1. 01Condense rules into BRAND.md
  2. 02Create CSS color and size tokens
  3. 03Generate brand wordmark SVG files
  4. 04Set folder rules in CLAUDE.md
  5. 05Build desktop and mobile examples

Use cases

  1. 01Turn interview notes into brand guidelines
  2. 02Provide reusable brand tokens for interfaces
  3. 03Prepare desktop and mobile reference boards

Install

Copy the command and run it in a terminal.

$npx skills add https://github.com/arnie936/ai-brand-kit --skill brandkit-build

After installing, type/brandkit-buildin Claude Code to confirm it loaded.

Bundled filesassets/brand-helmet.html.templateassets/CLAUDE.md.template

Details

From the project README

Brand Kit bauen

Schritt 3 von 4. Eingabe ist die Rohfassung aus brandkit-interview, Ausgabe ein Ordner, mit dem sich arbeiten lässt.

Das eigentliche Problem

Fast jeder Styleguide scheitert nicht am Inhalt, sondern an der Länge. Neunhundert Zeilen liest niemand, auch kein Sprachmodell mit Kontextfenster: Es liest sie, gewichtet aber die zwanzigste Regel wie die erste und trifft dann trotzdem Durchschnittsentscheidungen.

Ein Kit funktioniert, wenn drei Dinge stimmen:

  1. Die verbindlichen Regeln sind kurz genug, dass sie wirklich gelesen werden.
  2. Farben und Maße liegen ausführbar vor, nicht nur als Beschreibung.
  3. Die Regeln greifen von selbst, ohne dass jemand daran denken muss.

Punkt 3 ist der, den alle vergessen. Er ist ein CLAUDE.md im Ordner.

Was entsteht

Brand/
├── CLAUDE.md            Arbeitsregeln, greifen automatisch in diesem Ordner
├── BRAND.md             die verbindliche Kurzfassung, das Herzstück
├── REFERENCE.md         die Rohfassung aus dem Interview, als Nachschlagewerk
├── README.md            was wo liegt, plus Starter-Satz für außerhalb
├── brand-helmet.html    Farb- und Schrift-Tokens als fertiger CSS-Block
├── brand-props.json     Akzentfarbe im Design-Editor umschaltbar
├── wordmark.svg         Schriftzug, Standardfall
├── mark.svg             quadratische Bildmarke für kleine Flächen
└── beispiel/            lauffähige Referenz mit allen Bausteinen

Lege den Ordner dort an, wo er dauerhaft bleibt, und mache ihn zu einem Git-Repository. Ein Brand Kit ohne Versionsgeschichte verliert man.

BRAND.md, die Kurzfassung

Das ist die wichtigste Datei. Zielgröße: unter 250 Zeilen. Wird sie länger, wandert Material nach REFERENCE.md.

Bewährter Aufbau:

  1. Marke in einem Satz plus Persönlichkeit in einer Zeile
  2. Tokens als Tabelle: Variablenname, Hexwert, Rolle. Dazu die Flächenverteilung in Prozent
  3. Typografie: die zwei bis drei Rollen und eine Größenskala je Format
  4. Raster und Abstände: Zahlenreihe, Seitenränder, Radien, Rahmen, Schatten
  5. Wordmark: welche Datei wann, Mindestgröße, Schutzraum, Verbote
  6. Bausteine: die wiederkehrenden Elemente mit konkreten Maßen
  7. Formate: Pixelmaße je Zweck
  8. Text: Sprache, Ansprache, ein gutes und ein schlechtes Beispiel, die Verbotsliste
  9. Nicht benutzen: die harte Verbotsliste, visuell
  10. Prüfliste vor dem Abgeben: zehn Fragen, die sich mit ja oder nein beantworten lassen

Zwei Dinge machen den Unterschied zwischen einem Kit, das wirkt, und einem, das dekoriert:

Prozentangaben statt Adjektive. „Akzentfarbe sparsam einsetzen" ist nicht prüfbar. „Akzentfarbe unter 10 Prozent der Fläche, nie als Sektionshintergrund, nie als Verlauf" ist es.

Konkrete Maße statt Prinzipien. „Großzügige Abstände" hilft niemandem. „Sektionsabstand 96 bis 128 Pixel auf Desktop, 56 bis 72 auf Mobil" schon.

Schreibe die Verbotslisten ausführlich. Sie sind der Teil, der Durchschnitt verhindert, und sie sind billig zu befolgen.

CLAUDE.md, der Mechanismus

Ohne diese Datei muss jemand das Kit bei jeder Sitzung von Hand erwähnen. Mit ihr gelten die Regeln, sobald im Ordner gearbeitet wird.

Sie ist kurz und regelt nur, wie mit den anderen Dateien umzugehen ist: welche Datei bei Widerspruch gewinnt, dass nur definierte Tokens benutzt werden, wo die Referenzbeispiele liegen, und dass Änderungen am Kit selbst vorher abzustimmen sind. Eine Vorlage liegt in assets/CLAUDE.md.template.

Für Arbeit außerhalb des Ordners gehört ein Starter-Satz in die README, den man an den Anfang einer Sitzung kopiert, etwa:

Lies zuerst <PFAD>\BRAND.md und halte dich exakt daran.
Referenz-Artboards: <PFAD>\beispiel\

Das Kit lädt sich nicht von allein. Sag das in der README ausdrücklich, sonst wundert sich die Person beim ersten Mal.

Die ausführbaren Teile

brand-helmet.html enthält den Google-Fonts-Link und einen :root-Block mit allen Tokens als CSS-Variablen, dazu Grundstile und ein bis zwei Hilfsklassen für wiederkehrende Rollen (etwa .lbl für technische Labels, .val für Zahlen in Mono). Vorlage: assets/brand-helmet.html.template.

Der Sinn: Im Layout stehen danach nur noch var(--...), keine rohen Hexwerte. Eine Farbänderung ist dann eine Zeile statt einer Suche über alle Dateien.

brand-props.json macht die Akzentfarbe in Design-Editoren umschaltbar. Vorsicht bei den Optionen: Bietest du dort funktionale Farben an (Warnung, Fehler), kann jemand den Markenakzent auf die Fehlerfarbe stellen, und positiv und negativ fallen zusammen. Entweder nur Markenfarben anbieten, oder in BRAND.md ausdrücklich schreiben, dass die Umschaltung ein Prüfwerkzeug ist und kein zweiter Markenakzent.

wordmark.svg und mark.svg baust du aus dem Schriftzug, nicht aus Symbolen. Verzichte auf Roboter, Gehirne, Platinen und Verlaufskugeln, außer die Marke verlangt sie ausdrücklich.

Ein Fallstrick, der später weh tut: Ein SVG mit <text> braucht die Schrift auf dem anzeigenden Gerät. Im Browser mit geladenem Google Font stimmt das, im Druck oder in Illustrator greift die Ersatzschrift. Schreibe in die README, dass die Wordmark in Pfade umgewandelt werden muss, sobald sie den Browser verlässt.

beispiel/, die Referenz

Baue mindestens zwei lauffähige Beispielflächen, die alle Bausteine in den richtigen Maßen zeigen, typischerweise Desktop und Mobil. Das ist der Teil, der am meisten Arbeit macht und am meisten spart: Beim nächsten Mal wird kopiert statt neu erfunden.

Kennzeichne Beispieldaten klar als solche. Erfundene Zahlen aus einem Referenz-Artboard landen sonst auf einer echten Seite.

Verdichten, nicht kürzen

Beim Weg von der Rohfassung zu BRAND.md gilt:

  • Behalte jede Zahl, jeden Hexwert, jedes Maß, jede Verbotsliste.
  • Streiche Begründungen, Herleitungen, Wiederholungen und alles, was zweimal dasteht. Es bleibt in REFERENCE.md erhalten.
  • Verwandle Prosa in Tabellen. „Die Hauptüberschrift ist 52 Pixel groß und wird in der Display-Schrift gesetzt" wird eine Tabellenzeile.

Was in der Rohfassung offen blieb, bleibt auch hier offen. Schreibe hin, dass es offen ist. Erfinde keinen plausiblen Wert, um eine Lücke zu füllen: Er wird sonst wie eine Entscheidung behandelt, die nie jemand getroffen hat.

Zum Schluss

Gehe die Prüfliste, die du gerade geschrieben hast, einmal gegen die Referenz-Artboards durch. Wenn dein eigenes Beispiel deine eigene Prüfliste nicht besteht, stimmt eines von beiden nicht.

Berichte dann kurz: was entstanden ist, wo es liegt, wie lang BRAND.md geworden ist, und was noch offen blieb. Verweise auf brandkit-publish für das Bauen mit dem Kit.

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